Der Zauber
des Südens

In den letzten Jahren wurde Apulien richtiggehend entdeckt und ist so zum Inbegriff für unverfälschte mediterrane Lebensart geworden. Glücklicherweise geht diese erfreuliche Entwicklung verhalten vor sich. Der herbe Charme der Region, die pugliesische Gelassenheit hat sich erhalten und die sprichwörtliche Freundlichkeit der Einheimischen ist Tag für Tag erlebbar.


Vom Stiefel
der Absatz

Apulien, vom italienischen Stiefel der Absatz, ist langgestreckt und flach. Vom Gargano, dem markanten Felssporn im Norden bis zur Stiefelspitze sind es entlang der Adria gut 400 Kilometer Küste. Dazwischen liegen die Ebene von Foggia mit der Hauptstadt Bari, die Hochebene der Murge und das Valle d'Itria mit den weissen Dörfern. Entlang des Jonischen Meeres bis nach Taranto kommen weitere 400 Kilometer Küste dazu.


Im Land der Trulli

Apulien ist die Region mittelalterlicher Städte und prachtvoller Barockbauten. Die strahlend weissen Dörfer versetzen den Besucher vermeintlich in den Orient. Weltbekannt ist das Valle d'Itria, die Region der «Trulli» mit den runden Steinhäuschen mit Spitzdach. In Apulien kann man tagelang unterwegs sein. Man hat nie alles gesehen.


Wasser, Wind und Wetter

Im Sommer heiss und trocken, mit gut und gerne 300 Sonnentagen. Im Winter kälter als angenommen. April bis Juni und der Herbst bis November sind ohne Frage die ideale Reisezeit. Dann sind die Strände und Restaurants nur schwach besetzt und die Leute sind locker drauf. Vom Mai bis in den Oktober ist Strand angesagt, wobei im Hochsommer auch das letzte Badetuch belegt ist.