Die apulische
Masseria

Der «Masseria» genannte, burgähnliche Gutshof, ist die Visitenkarte der Region. Weiss gekalkt und weit herum sichtbar, prägt er die Landschaft. Befestigt mit Türmen und Schiessscharten, boten sie den Grossgrundbesitzern und Arbeitern Schutz und Sicherheit. Viele dieser imposanten Gebäude waren noch vor wenigen Jahren verlassene Ruinen. Mehr und mehr werden aber restauriert und zu Hotels und Pensionen ausgebaut.


Das grüne Meer

Zwischen den Küstenstädtchen Polignano und Ostuni erstreckt sich eine langgezogene Ebene. Dem Meer entlang ist sie mit weiss leuchtenden Dörfern bestückt und zum Land hin durch einen markanten Bergrücken geschützt. Ein riesiger Olivenhain mit Millionen von Bäumen. Ein grünes Meer, in das man eintauchen und auf unendlich langen Wegen stundenlang erkunden kann.


Un bel posto

Der Standort von sottomasi ist klug gewählt: In Küstennähe, leicht erhöht in einer sanft ansteigenden Ebene. Es ist ein luftiger Ort, im heissen Sommer trägt der Maistrale kühle Luft von den Bergen Albaniens über die Adria und beschert angenehmste Ferientage. Die Masseria bietet Sonnenschutz und Windschatten, bei jeder Wetterlage und Jahreszeit. Un bel posto sagen die Einheimischen, sie wissen wovon sie reden.


Am Anfang
eine Reise

Im August 1970 bereist Ruth Bolt Apulien. Die mächtigen Olivenbäume und die weissen Dörfer sind bleibende Erinnerungen. Die Besuche mehren sich und flüchtige Bekannte werden zu Freunden. Mit ihrer Hilfe gelingt der Kauf der Masseria sottomasi. Es ist ein kleines Ensemble von Gebäuden ohne jeden Komfort. Bis vor dreissig Jahren fand hier die letzte Bauernfamilie einfachste Unterkunft, bis auch sie aufgab und in die Stadt zog.